Gegen Homophobie und Sexismus!

Aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Geschlechts erfahren Menschen Gewalt und Ausgrenzung. Dies geschieht in vielfältiger Weise, z. B. durch Sprüche in der Disko, durch Mobbing in Beruf und Schule oder durch etablierte Rollenbilder in der Familie. Homophobie und Sexismus sind zwei von vielen anderen Herrschafts- und Unterdrückungsmechanismen in unserer Gesellschaft(wie z.B. Rassismus, Antisemitismus etc). Gründe und Ursachen hierfür sind vielfältig und werden auf der Rückseite dieses Zettels kurz angerissen. Ihnen gemeinsam ist, dass sie erst mal strunzdumm sind und dass sie Menschen die vermeintliche Möglichkeit geben, Probleme auf andere Minderheiten oder (vermeintlich) Schwächere zu projizieren.
Das Leben in unserer Gesellschaft ist meistens ganz schön kompliziert und die kapitalistischen Ausbeutungsverhältnisse sind scheiße schwer zu durchschauen. Da ist es oft sehr viel einfacher z.B. Schwule und Lesben dafür verantwortlich zu machen, dass die vermeintliche Sicherheit von althergebrachten Traditionen aufgelöst wird, als die Allgegenwärtigkeit neoliberaler Ideologien, welche Menschen auf allzeit verfügbare Produktionsfaktoren reduzieren.
Einfacher scheint es auch, die eigene Unterdrückung und den Zwang zur Unterwerfung unter die Maxime des Profitschaffens zu ertragen, so lange man selber noch Privilegien besitzt, Andere zu unterdrücken und Macht auszuüben.
Sexismus bietet hierfür eine gesellschaftlich akzeptierte Bühne, auf der (meist) Frauen abgewertet werden.
Uns ist klar, dass alleine durch Aufklärung über die Funktion und Ursachen dieser ekligen Phänomene diese nicht aus der Welt geschafft werden können, auch wenn das natürlich schön wäre. In einer Gesellschaftsordnung, welche komplett auf den Mechanismen von Unterdrückung und Ausbeutung aufgebaut ist, werden diese Prinzipien auch immer wieder auf verschiedenen Ebenen reproduziert werden.
Darum sehen wir es als unsere Aufgabe „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.“ Und eine Gesellschaft aufzubauen, in der jeder Mensch frei und ohne Unterdrückung leben kann.

Fight sexsism! Fight homophobia!
Für den Anarchismus/Kommunismus!

Nächstes Antifa-Cafe am 16.April 2014

Am 16. April möchten wir uns im Rahmen des Offenen Antifa-Cafés mit der aktuellen Situation von Sexarbeiterinnen in Deutschland auseinandersetzen. In vielen Städten des Ruhrgebiets hat dieses Thema in den letzten Jahren zu kontroversen Diskussionen geführt. Zuletzt scheiterte die Stadt Dortmund vor Gericht mit dem Versuch, das gesamte Stadtgebiet zum Sperrbezirk zu erklären, um die Straßenprostitution aus der Ruhrmetropole zu verdrängen. Doch auch anderenorts sehen sich Sexarbeiterinnen mit Maßnahmen konfrontiert, die ihre Rechte einschränken und die Ausübung ihrer Tätigkeit erschweren. Was die neuen und alten Restriktionen gegenüber Prostituierten für die Berufs- und Lebensrealität der Betroffenen konkret bedeuten, darüber berichten Heike Köttner vom Bochumer Madonna e.V., der seit 1991 Beratung und Hilfe für Sexarbeiterinnen anbietet, und Mareen Heying, die zur Geschichte und Gegenwart der Hurenbewegung forscht.

Der Vortrag ist wie immer kostenlos und beginnt gegen 19.30 Uhr. Das Café öffnet um 19.00 Uhr.

Protest gegen Nazi-Laden in Essen

Antifaschistische Gruppen aus Essen und Umgebung hatten für den 05.04.2014 zu einer Kundgebung gegen das Modegeschäft „Oseberg“ aufgerufen, das seit 2009 in der Essener Innenstadt Bekleidungsstücke der rechten Modermarke „Thor Steinar“ verkauft. Anlass war der fünfte Jahrestag der Eröffnung des „Oseberg“.
Fotos von der kundgebung findet ihr hier

Wir sind wieder da

So nach einer längeren Pause sind die Autobots MH wieder da und werden euch hier
über aktuelle Geschnisse und geplante Aktion berichten.

Die nächsten beiden Aktionen sind die Wissollstrasse und die Kundgebung gegen den Oseberg Laden in Essen.
Alles weitere könnt ihr unten Lesen.

Kundgebung gegen den Oseberg Laden in Essen am 05.04 13 Uhr

Am Samstag den 05.04.2014 wird es in Essen ein Kundgebung gegen das Bekleidungsgeschäft Oserberg geben.
Aus Mülheim werden Menschen sich um 12:40Uhr am Mülheim HBf treffen für eine gemeinsame Anreise.
Hier der Aufruf der organisierenden Gruppen :

Aufruf des Antifa-Cafés im AZ Mülheim

Vor nunmehr fünf Jahren öffnete in der Essener Innenstadt mit dem “Oseberg” ein Ladengeschäft, das ausschließlich Kleidung der extrem rechten Marke “Thor Steinar” verkauft. Diese Filiale ist nach wie vor die einzige ihrer Art in NRW. Die Demo im September letzten Jahres war der nach längerer Pause erste Protest gegen den Naziladen seit langem. Zuvor war es um den Laden recht still geworden. Da der Mietvertrag des “Oseberg” Ende September letzten Jahres verlängert wurde und der “Oseberg” immer noch nicht weg ist, werden wir weiter protestieren und dafür kämpfen, dass der Laden endlich verschwindet. Wir wollen damit die Proteste für die Schließung des rechten Modegeschäfts weiter fortführen und die öffentliche Diskussion weiter voranbringen.

Neonazi-Marke “Thor Steinar” im Mainstream

“Thor Steinar” gilt immer noch als Trendmarke in der extremen Rechten. Die Marke wurde 2002 von Neonazis im brandenburgischen Königs Wusterhausen registriert und verfügt hierzulande derzeit neben einem Internet-Versandhandel über zwölf begehbare Ladengeschäfte, die fast ausschließlich in den neuen Bundesländern angesiedelt sind. Der Jahresumsatz des Unternehmens liegt mittlerweile im siebenstelligen Bereich. Die Marke wird zwar von Neonazis für Neonazis produziert, hat allerdings schon längst den begrenzten Kreis an Szeneangehörigen verlassen. Das liegt einerseits daran, dass das Unternehmen neben Artikeln, die etwa unverkennbar zu Gewalt gegen Antifaschist_innen aufrufen, auch Kleidungsstücke im Sortiment führt, die eher subtil positive Deutungsmöglichkeiten bezüglich nordisch-völkischer Mythologie, Kolonialismus und NS-Ideologie eröffnen. Andererseits konnte die Marke durch ihre zahlreichen – meist innenstadtnahen – Ladengeschäfte in die Öffentlichkeit vordringen und dadurch präsenter und zugänglicher werden als alle anderen expliziten Neonazi-Läden und -Marken. Diese konnten sich nie richtig von ihrer ästhetischen Ideenlosigkeit, stilistischen
Altbackenheit und ihrem anrüchigem Hinterzimmer-Charme befreien. Im Gegensatz dazu war und ist es “Thor Steinar” möglich, den Kundenstamm über das eigene NS-Klientel hinaus zu erweitern.

“Thor Steinar” im Ruhrgebiet

Seit 2007 konnte also im Ruhrgebiet, dank erfolgreicher Proteste, die rechte Bekleidungsmarke nicht mehr über Ladentische verkauft werden. Am 3. April 2009 eröffnete dann an der Viehofer Straße 20, in der Essener Innenstadt mit dem “Oseberg” ein eigener “Thor Steinar”-Laden, der der erste und nach wie vor einzige in Westdeutschland ist. Unmittelbar nach der Eröffnung kam es zu ersten Protesten gegen das Geschäft. So demonstrierten am 6. April 2009 rund 200 Menschen gegen den “Oseberg”. Es folgten weitere Demonstrationen mit 200 und 500 Teilnehmer_innen am 18. April und am 6. Juni 2009. Am Rande dieser Veranstaltungen kam es jedes Mal zu Provokationen von Mitarbeiter_innen des rechten Bekleidungsgeschäftes, die beispielsweise versuchten, Demonstrationsteilnehmer_innen zu fotografieren. Neben Demonstrationen und Kundgebungen kam es seit der Eröffnung zu zahlreichen Sachbeschädigungen gegen den Laden. Unbekannte schlugen mehrfach die Scheiben des “Oseberg” ein und verübten Farb-Attacken, weshalb die Schaufenster über Jahre hinweg mit schwarzen Holzlatten verkleidet wurden.

Zwischenzeitlich hatten sich die Proteste gegen den Laden weitgehend gelegt. Die letzte Antifa-Demonstration sollte den Auftakt zu einer neuen Kampagne zur Schließung des Ladens eröffnen, da auch die Sachbeschädigungen so weit zurückgegangen sind, dass der Betreiber des “Oseberg” die Holzlatten-Verkleidung von seiner Fassade entfernen konnte und die Verkaufsfiliale zumindestens die meiste Zeit den Eindruck eines normalen Geschäfts erweckt. Die Forderung nach Schließung vom “Oseberg” wollen wir in Fortführung der Demo im September aufrecht erhalten! Der Mietvertrag des “Oseberg” ist zwar verlängert, Naziläden gehören aber noch lange nicht ins Stadtgebiet. Aus diesem Grund rufen wir als antifaschistische Gruppen zum fünften Jahrestag der Eröffnung des “Oseberg” zu einer Kundgebung gegen den Nazi-Laden auf! Wir wollen öffentlich deutlich machen, dass wir keine rechten Geschäfte dulden werden!

Kommt am Samstag, dem 5. April 2014, nach Essen! Treffpunkt ist um 13 Uhr auf der Viehofer Straße!

Nazis das Geschäft versauen!
Oseberg dichtmachen!

Zur aktuellen Situation an der Wissollstrasse

TENGELMANN WILL FAKTEN SCHAFFEN – RÄUMUNGSTERMIN ANGESETZT

In der Auseinandersetzung um den Abriss der drei Häuser an der Wissollstraße versucht die Eigentümerin Tengelmann nun aufs Tempo zu drücken. Erst vor zwei Wochen erging im Amtsgerichtsverfahren das Urteil, in der gegen die Bewohner der Wohngemeinschaft Wissollstraße 55 eingereichten Räumungsklage. Obwohl die betroffenen Mieter umgehend ankündigten ihre Möglichkeiten für ein Berufungsverfahren mit ihrem Anwalt zu prüfen, erhielten sie nun Post vom Gerichtsvollzieher. Dieser kündigt sich für Mittwoch den 9. April zur Räumung an. Der angeblich so sozial geführte Konzern Tengelmann, hat also nicht einmal die Zeit die rechtlich vorgesehene Berufungsfrist von einem Monat abzuwarten, bevor der Gerichtsvollzieher beauftragt wird um die unerwünschten Mieter räumen zu lassen.
Im Gegenteil: Es hat den Anschein, dass Tengelmann alles daran setzt Fakten zu schaffen um einem Berufungsverfahren aus dem Weg zu gehen. Das dürfte damit zu tun haben, dass schon beim Amtsgerichtsverfahren die von den Konzernvertretern vorgebrachten Begründungen der Räumungsklage mehr als dürftig waren. Sowohl die grundsätzliche Begründung, als auch die Zustellung der Kündigungen und das Einhalten der korrekten gesetzlichen Fristen blieben vor Gericht strittig. Leider folgte der zuständige Richter allzu leicht der Eigentümerseite und gab der Klage statt.
Folglich legen die Bewohner gegen das Amtsgerichtsurteil Berufung ein. Wenn es Tengelmann nun darauf anlegt, dieses Urteil vorläufig zu vollstrecken, die Wohngemeinschaft Wissollstraße 55 räumen zu lassen und anschliessend abzureißen, drängt sich der Eindruck auf, dass es der Konzern auf eine eventuelle Abweisung der Räumungsklage im Berufungsverfahren am Landgericht lieber nicht mehr ankommen lassen will. Würde dort entsprechend entschieden, nachdem das Haus bereits abgerissen wurde, hätte dieser “Erfolg” für die Bewohner natürlich nur noch einen theoretischen Wert.
Um das zu verhindern wird zeitgleich mit der Berufung ein Antrag auf Vollstreckungsschutz des Amtsgerichtsurteils beim Landgericht gestellt.
Die Mieter und Unterstützer*innen der Wissollstraße werden auch weiterhin juristisch und öffentlich für den Erhalt der drei Häuser kämpfen. Gemeinsam wehren wir uns gegen die unsoziale und arrogante Haltung von Tengelmann, mit der ein weiterer Teil bezahlbarer und sozial genutzter Wohnraum in Mülheim zerstört werden soll.

Sollte es wider Erwarten und trotz aller juristischer Bemühungen bei der Räumungsankündigung bleiben, rufen wir euch auf:
KOMMT MITTWOCH DEN 09.04.14 UM 7:30 UHR IN DIE WISSOLLSTRAßE 55. LASST UNS GEMEINSAM UND MASSENHAFT DIE ZWANGSRÄUMUNG VERHINDERN!

16. Oktober: Offenes Antifa-Cafe im AZ-Mülheim

Am 16. Oktober öffnet das Offene Antifa-Café wieder seine Pforten. Um 18.00 Uhr geht’s los, ab 19.30 Uhr präsentieren wir euch einen Vortrag zum Thema “20 Jahre Asylrechtsänderung und Solinger Brandanschlag”. Ausgehend von diesen beiden Ereignissen, die im Mai 1993 stattfanden, referiert Heinz Drucks vom Flüchtlingsrat NRW über die rassistische und fremdenfeindliche Stimmung im wiedervereinigten Deutschland der 1990er Jahre und die flüchtlingspolitischen Folgen der damaligen Gesetzesänderungen.

Erfolgreiche Demo gegen Oseberg

Rund 150 Menschen haben am Samstag für die Schließung des Nazi-Ladens „Oseberg“ in der Essener Innenstadt demonstriert, das seit seiner Eröffnung April 2009 ausschließlich Artikel der rechten Modemarke „Thor Steinar“ verkauft. Der Mietvertrag des Ladens wurde mittlerweile bis März 2019 verlängert, doch wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass der Nazi-Laden so schnell wie möglich dichtgemacht wird. Mehr Fotos und Pressespiegel findet ihr hier .

Auftaktkundgebung am 28.September auf Hirschlandplatz verschoben

Die Essener Polizei hat auf dem Kooperationsgespräch, das in der vergangenen Woche stattgefunden hat, erklärt, dass eine Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof nicht möglich sei. Stattdessen wird die Demo jetzt am Hirschlandplatz beginnen.

Die Polizei hat die Verlegung mit einem zeitgleich stattfindenden Kinderfestival begründet, das angeblich den gesamten Willy-Brandt-Platz und weitere zentrale Plätze in der Essener Innenstadt in Anspruch nehmen würde. Diese Entscheidung ist bedauerlicherweise kein Einzelfall. Immer wieder wurde in den vergangenen Jahren das Demonstrationsrecht in der Essener Innenstadt zugunsten von unpolitischen und/oder kommerziellen Veranstaltungen eingeschränkt.

18. September: Offenes Antifa-Cafe im AZ-Mülheim

Am 18. September findet wieder das Offene Antifa-Cafe im AZ-Mülheim statt. Thema des Vortrags diesmal : “Antiziganismus aktuell” in dessen Rahmen auch über die Aktuellen Ereignisse in Duisburg-Bergheim berichtet wird.

Übrigens: Das Antifa-Café öffnet künftig bereits um 18.00 Uhr, die Vorträge beginnen um 19.30 Uhr!

28. September: Demo gegen Thor Steinar-Laden “Oseberg”

Gemeinsam mit anderen antifaschistischen Gruppen aus Essen und Mülheim rufen wir für den 28. September zu einer Demo gegen das rechte Bekleidungsgeschäft “Oseberg” in der Essener Innenstadt auf. Die Demo startet um 12.00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz direkt am Essener Hauptbahnhof.

Die Mobi-Seite findet ihr hier

Freitag (30.08.): Kundgebung gegen Antiziganismus und Polizeigewalt in Duisburg

In Reaktion auf die zunehmende rassistische und fremdenfeindliche Stimmungsmache gegen Sinti und Roma, die durch die Polizei immer wieder bestärkt und angeheizt wurde, rufen Duisburger Antifaschisten am kommenden Freitag (30.08.2013) zu einer Kundgebung auf. Los geht’s um 14.00 Uhr vor dem Polizeipräsidium in Duisburg.

Den Aufruf und nähere Infos zu den Hintergründen findet Ihr hier.

Protest gegen Pro Deutschland

Am kommenden Donnerstag den 29.09. will „pro Deutschland“ vor dem von überwiegend von Migrant_innen bewohntem
Haus „In der Peschen 3-5″, Duisburg-Rheinhausen um 14:30h eine Kundgebung abhalten.

Kommt zahlreich & Verbreitet die Info, um das Braune Pack zu stoppen!

… und am Freitag sind sie direkt 2x in Ddorf:
12:30h Heinrich-Heine-Platz / Flingernstrasse;
14:30h – 16:30h vor‘m Linken Zentrum

Kein Tag ohne AZ Köln!

Zur aktuellen Lage in Köln schaut auf http://az-koeln.org/ , fahrt hin und unterstützt den Laden! Bei der Kundgebung in Mülheim wird es Musik geben und nen Infostand. Bringt ansonsten mit, worauf ihr Bock habt – Transpis, Fahnen, Skateboards, Federbälle oder wasauchimmer.