Nächstes Antifa-Cafe am 16.April 2014

Am 16. April möchten wir uns im Rahmen des Offenen Antifa-Cafés mit der aktuellen Situation von Sexarbeiterinnen in Deutschland auseinandersetzen. In vielen Städten des Ruhrgebiets hat dieses Thema in den letzten Jahren zu kontroversen Diskussionen geführt. Zuletzt scheiterte die Stadt Dortmund vor Gericht mit dem Versuch, das gesamte Stadtgebiet zum Sperrbezirk zu erklären, um die Straßenprostitution aus der Ruhrmetropole zu verdrängen. Doch auch anderenorts sehen sich Sexarbeiterinnen mit Maßnahmen konfrontiert, die ihre Rechte einschränken und die Ausübung ihrer Tätigkeit erschweren. Was die neuen und alten Restriktionen gegenüber Prostituierten für die Berufs- und Lebensrealität der Betroffenen konkret bedeuten, darüber berichten Heike Köttner vom Bochumer Madonna e.V., der seit 1991 Beratung und Hilfe für Sexarbeiterinnen anbietet, und Mareen Heying, die zur Geschichte und Gegenwart der Hurenbewegung forscht.

Der Vortrag ist wie immer kostenlos und beginnt gegen 19.30 Uhr. Das Café öffnet um 19.00 Uhr.